12.03.2014

KAB Deutschlands hat klaren Schlussstrich gezogen

Vorsitzende Stieler-Hinz: Soziale Gerechtigkeit ist die Leitlinie unseres Handelns

Köln. "Der Fall Georg Hupfauer ist für die KAB Deutschlands abgeschlossen". Dies erklärte KAB-Bundesvorsitzende Regina-Dolores Stieler-Hinz auf der heutigen Pressekonferenz im Kölner Kettelerhaus der KAB. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Aachen hat dazu geführt, dass die KAB einen klaren Trennstrich zwischen der Privatperson Georg Hupfauer und dem katholischen Sozialverband gezogen habe. "Mit dem Rücktritt von Georg Hupfauer ist die Auflösung des Dienstverhältnisses erfolgt. Die dazugehörigen dienstrechtlichen Maßnahmen sind bereits abgeschlossen", bestätigt Stieler-Hinz. Wie die Bundesleitung weiter mitteilt, hat Herr Hupfauer schriftlich angezeigt, dass er zeitnah seinen Austritt gegenüber seinem Ortsverein erklären wird.

Neubesetzung der Ämter

Der Bundesvorstand der KAB Deutschlands hat sich auf seiner Sitzung am Wochenende dafür ausgesprochen, das Amt des Bundesvorsitzenden in der paritätisch besetzten Doppelspitze erst auf dem Bundesverbandstag 2016 wieder zur Wahl zu stellen. Über die Annahme dieses Beschlusses wird der im April tagende Bundesausschuss entscheiden. Bis dahin wird der katholische Sozialverband von Regina-Dolores Stieler-Hinz und Bundespräses Pfr. Johannes Stein gemeinsam im Team mit den Referatsleitern geführt.

"Die Aufgaben innerhalb der KAB Deutschlands sind bereits neu strukturiert und verteilt worden", berichtete die Bundesvorsitzende. Die Aufgaben in außerverbandlichen Gremien und Arbeitsgruppen mit Gewerkschaften und anderen katholischen Verbänden werden in Absprache personell neu besetzt. Sie kündigte an, die gesellschaftlich dringenden Aufgaben wie der Schutz des arbeitsfreien Sonntags, die Reform hin zu einer menschenwürdigen Pflege und die Transformation der Erwerbsarbeitsgesellschaft in eine Tätigkeitsgesellschaft gemeinsam mit den 125.000 Frauen und Männer in der KAB fortzuführen. "Wir sind als Christinnen und Christen berufen, die Gesellschaft sozialer und gerechter zu gestalten", so die Bundesvorsitzende.

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