29.04.2015

125 Jahre "Tag der Arbeit" - Aufruf zur Beteiligung

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) und die Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmer (WBCA) erinnern in ihren Aufrufen zum 'Tag der Arbeit' an den Kampf der Arbeitnehmer für ihre Rechte und die Geschichte des 1. Mai.

"Nur mit einem anderen Wirtschafts- und Produktionsverständnis, das nicht die Profitmaximierung, sondern Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellt, lässt sich die Zukunft der Arbeit sozial und gerecht gestalten und der menschenwürdigen Arbeit eine Zukunft geben", betont KAB-Bundesvorsitzende Regina Stieler-Hinz am Vorabend 1.-Mai-Feierlichkeiten. Sie rief alle Frauen und Männer der KAB Deutschlands auf, für dieses Ziel weiterhin auch auf die Straßen zu gehen und sich in die gesellschaftliche Diskussion einzumischen. Bundesweit nimmt die KAB an den Mai-Kundgebungen teil.

WBCA: Arbeitsrechte weltweit achten

Das Einmischung und der Kampf für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern weiterhin wichtig sind, hat die Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmer in ihrem  weltweit verbreiteten Mai-Aufruf. " Die meisten Menschen in den armen Ländern arbeiten völlig ohne Regelungen zur Arbeitszeit, Arbeitssicherheit und Bezahlung", erklärt WBCA-Generalsekretärin Betina Beate. "Lassen wir uns inspirieren von unserem Papst, der die Probleme der Arbeiter weltweit kennt und betont: Diese Wirtschaft tötet!".Die Bewegungen der WBCA kämpfen dafür, dass alle Menschen mit ihrer Würde und mit ihrer Seele als Geschöpfe Gottes gesehen werden und nicht nur als Verfügungsmasse von Reichen und Mächtigen dienen. Wir setzen uns für weltweite Regeln ein, die ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. 

Stehen wir zusammen um zu kämpfen für:

Ein gerechtes Einkommen 

Würde, Geschwisterlichkeit und Solidarität  

Lasst uns eine gerechte, solidarische und nachhaltige Gesellschaft aufbauen.

Der Welttag der Arbeiter findet in diesem Jahr zum 125. Mal statt.

WBCA-Generalsekretärin Betina Beate lenkt den Blick auf die Situation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weltweit in der Erklärung zum 1.Mai.

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